Stress abschalten und bewusster Essen

Stress ist oft in aller Munde. Das er Auslöser für zahlreiche Ursachen ist, hast Du sicher auch schon gehört. So beeinflusst der allgemeine Gemütszustand auch unsere Verdauung. Wenn wir unter Stress stehen, neigen wir dazu, schneller zu essen. Wenn wir zu schnell essen, dann kauen wir nicht ausreichend. Wir verschlucken unnötige Luft mit und essen zudem meist mehr, da das Sättigungsgefühl erst später eintritt.

Wie Du Dir die nötige Ruhe nehmen und das Essen bewusster Wahrnehmen kannst:

Nimm Dir bewusst Zeit

Wenn Du essen möchtest, nimm Dir Zeit. Und davon ausreichend. In 10 Minuten mal eben nebenher etwas herunterzuschlingen, löst mehr Stress aus und führt meist zu Unwohlsein. Der erste Schritt mehr Ruhe zu finden, heißt einfach von vornherein genügend Zeit einzuplanen.

Schaffe eine angenehme Atmosphäre

Schaffe Dir eine Atmosphäre, in der Du Dich wohlfühlst und in der Du Dich gerne ruhig hinsitzen möchtest. Räume den Esstisch frei von anderen ablenkenden Utensilien, die Du vielleicht noch erledigen möchtest. Lege eine schöne Tischdecke auf. Lasse Musik laufen. Zünde eine Kerze an.

Richte Dir das Essen schön an

Das Essen nehmen wir mit allen fünf Sinnen wahr. Das Auge isst mit, heißt es doch so schön. Lasse Deiner Kreativität freien lauf und verteile die Komponenten Deiner Mahlzeit einfach mal anders auf dem Teller.

Decke den Tisch schön ein

Decke den Tisch schön ein

Esse achtsam

„Achtsamkeit bedeutet aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick“…sprich, dass was Du in diesem einen Moment tust, voll und ganz Deiner Aufmerksamkeit zu widmen.

Wertschätzung (des Essens)

Durch all die oben genannten Punkte, wirst Du automatisch mehr Wertschätzung dem Essen entgegenbringen. Du erlaubst Dir damit für ein paar Momente zur Ruhe zu kommen. Dies wird sich automatisch auf Dein Wohlbefinden auswirken und verhilft zu mehr Ruhe und Gelassenheit.

Ein Teller Deines Lieblingsgerichts

hmm...lecker

hmm…lecker

Du freust Dich auf die Mahlzeit die vor Dir steht, herrlich. Doch eh Du Dich versiehst ist der Teller leer und eine halbe Stunde später merkst Du, dass Du zu viel gegessen hast?

Die Beispiele zeigen, dass es beim Essen nicht immer nur um Nährstoffaufnahme geht und ums satt werden. Warum denn sonst essen wir weiter, wenn der Magen schon weh tut, weil er voll ist? Oder warum essen wir nach einem stressigen Tag, obwohl wir garnicht sonderlich Hunger verspüren?

Finde mehr über Deine Essvorlieben heraus

Werde Dein eigener Experte und finde für Dich heraus, was und wie Du am Liebsten speist. Folgende Fragen geben Anregung sich mal intensiver mit sich und seinen Essgewohnheiten auseinander zu setzen:

  • Wann isst Du? Immer starr nach festgelegten Zeiten, oder ist Spielraum darin, so dass Du auch mal eine Stunde länger warten kannst, wenn Du eigentlich noch gar nicht so richtig Hunger hast.
  • Warum isst Du? Ist wirklich immer Hunger der Auslöser oder stecken manchmal vielleicht andere Emotionen dahinter, wie sich belohnen wollen oder sich beruhigen wollen.
  • Was tut Dir gut beim Essen? Was schmeckt Dir besonders gut? Welchen Geruch liebst Du?
  • Wo bist Du mit Deinen Gedanken und Gefühlen wenn Du isst? Vermutlich nicht unbedingt beim Essen? Das geht nicht nur Dir sondern auch mir oft so. Die Gedanken schweifen dahin, was auf der To-Do-Liste steht und was davon als nächstes erledigt werden sollte.

Höre in Dich hinein, vertraue Deinen Körpersignalen und unterstütze so Deinen Körper. Er wird sich intuitiv für das entscheiden, was in dem Moment für Dich das Richtige ist.

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