Neue Gewohnheiten in Dein Leben integrieren – Teil 1

Wie Du neue Gewohnheiten in Dein eigenes Leben integrieren kannst und für Dich den richtigen Weg findest möchte ich im Folgenden mit Dir teilen.

Allererster Tipp: Nimm Dir nicht zu viel vor.

Schwirren Dir auch oft unglaublich viele tolle Vorsätze durch den Kopf: Gesünder ernähren, mehr Bewegung im Alltag, Zeit zum Entspannen nehmen…

Da stellst Du Dir die Fragen: Wie kann ich das umsetzten? Wo fange ich an?

Fühle Dich in Dein Ziel hinein und führe es Dir vor Augen: Ein gesundes, bewusstes und aktives Leben. Wie soll das aussehen? Wie willst Du Dich fühlen?

Du möchtest wirklich, dass sich in Deinem Leben etwas ändert? Dazu solltest Du in kleinen Schritten anfangen Dinge zu ändern.

Sei offen und probiere Neues aus!

  1. Bereich Ernährung: Neue Rezepte, neue Lebensmittel, neue Zubereitungsarten, neue Einkaufsquellen
  2. Bereich Bewegung: Neue Sport- und Bewegungselemente, mehr Körperbewusstsein und Achtsamkeit
  3. Bereich Entspannung: Zeit für Entspannung um Dich gut zu fühlen, relaxt zu sein und Gelassenheit zu verspüren
Du möchtest Dich gesünder ernähren? Dann beschäftige Dich damit und beginne die ersten Mahlzeiten auszuprobieren

Du möchtest Dich gesünder ernähren? Dann beschäftige Dich damit und beginne die ersten Mahlzeiten auszuprobieren

Wenn wir etwas zum ersten Mal tun, dann kommt es uns ungewohnt vor. Wir wissen nicht genau, wie wir es machen sollen, es fühlt sich etwas seltsam an und es gehört erstmal etwas Überwindung dazu.

Probiere das aus, was Dich reizt und was Dich direkt anspricht. Als Kind haben wir auch nicht erst viel hin und her überlegt, sondern es auch einfach mal ausprobiert. Vielleicht ein, zwei, dreimal und dann für uns entschieden, ob wir es gern tun oder eher weniger.

Aber als Erwachsener tun wir uns oft schwerer, wir denken erst viel darüber nach und wissen eben nicht so richtig, ob wir etwas probieren sollten oder ob nicht. Und geraten dabei so oft in die Falle, jetzt ist ja erst noch dies und das wichtig und sollte erledigt werden. Wenn ich dann mal das gemacht habe und dies dann kann ich da ja mal wieder darüber nachdenken…

Für kleine, schrittweise Veränderungen ist immer Platz in Deinem Leben.

Wie wäre es mit einer gemüseüberschüssigen Hauptmahlzeit statt Schweinegeschnetzeltes in Sahnesoße mit Spätzle? Keine Zeit? Zu aufwendig? Wenn Du das denkst, sind das vielleicht doch nur Ausreden und keine Lösungen.

Du musst nicht gleich Dein gesamtes Leben an einem Tag umkrempeln und zig neue Dinge gleichzeitig anfangen. Damit überforderst Du Dich sonst regelrecht und bist am Ende frustriert, weil es doch nicht klappt. Werde aktiv und probiere zuerst die Sachen aus, die Dich am meisten reizen.

Öffne Dich für Neues

Wenn Du dann in dem Prozess fortgeschritten bist und einiges Neues und Gutes in Dein Leben integriert hast, dann öffne Dich auch anderen Dingen gegenüber, die Du bisher eher skeptisch betrachtest. Ich wollte beispielsweise lange Zeit kein Yoga machen, das wirkte so garnicht wie Sport für mich.

Doch dann wurde bei meinem Sportzentrum ein Power Yoga Kurs für Anfänger angeboten und ich dachte mir, das klingt ja nach etwas mehr und habe mich einfach mal zu einer Schnupperstunde angemeldet. Im Kurs haben sich die Übungen dann erstmal merkwürdig angefühlt, das war eben nicht so der Sport den ich kannte. Mit Fitnessübungen, springen und tanzen. Sondern eher Bewegungen auf sanftere Art, aber dennoch nicht ganz ohne.

Ich gab dem Yoga die Chance und bin mittlerweile ganz angetan von den Bewegungselementen

Ich gab dem Yoga die Chance und bin mittlerweile ganz angetan von den Bewegungselementen

Ich kam bei einigen Bewegungen sogar ganz schön aus der Puste, da die ungewohnten Haltungen tatsächlich ganz schön anstrengend waren. Anschließend war ich total angetan und habe mir gedacht, da mache ich den Kurs ein halbes Jahr mal mit, dann wird sich das mit der Beweglichkeit sicher ändern. Und seitdem mache ich je nach Zeit und Möglichkeit mal einen Kurs mit oder integriere Übungen in mein eigenes Workout-Programm.

Offen sein und Neues Ausprobieren ist also der erste Schritt zu einem gesunden und aktiven Leben. Und dabei ist es hilfreich sich zwischendurch einfach mal wieder als Kind zu fühlen und voller Neugierde etwas einfach so auszuprobieren.

Behalte, was Dir gut tut und mache daraus neue Gewohnheiten!

Nachdem Du nun eine neue Sportart, einen grünen Smoothie oder Autogenes Training für Dich ausprobiert hast, gehe in Dich um spüre, wie sich das anfühlt. Tut es Dir gut? Schmeckt es Dir wirklich? Macht es Spaß? Sei bitte ganz ehrlich zu Dir.

Diese mentale Überprüfung ist ganz wichtig um für Dich eben auch herauszufinden, was für Dich gut passt. Aber das ist gar nicht so einfach. Denn unser Verstand ist da manchmal ziemlich vorlaut und lockt uns auf die falsche Fährte. Wir wollen doch so gern, dass sich diese gesunden Sachen, der aktive Lebensstil und die Entspannungsübung gut anfühlen.

Denn wie sonst sollen wir zu diesem gesunden energiegeladenen Leben kommen? Unser Verstand meint es an für sich ja nur gut mit uns, aber ist eben nicht immer ganz ehrlich. Höre also auf Dein Bauchgefühl, ob es Dir gefällt und Du es in Dein Leben integrieren möchtest.

Wenn Du spürst, dass es Dir Freude bereitet, Du begeistert bist, es Dich fasziniert. Du mehr darüber wissen möchtest und Du es gerne wiederholen möchtest. Denn nur dann wirst Du den Spaß und die Motivation behalten dranzubleiben.

Lasse Dir Zeit neue Gewohnheiten für Dich herauszufinden, die Dir gut tun und Spaß machen

Lasse Dir Zeit neue Gewohnheiten für Dich herauszufinden, die Dir gut tun und Spaß machen

Im zweiten Teil gehe ich auf die Herausforderungen und die Umsetzungsschritte für neue Gewohnheiten ein.

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