9 wertvolle Impulse, wie Du Ayurveda mit in Deinen Alltag integrieren kannst

Ayurveda – Die Wissenschaft vom Leben

Das klingt doch wirklich nach mehr. Ich finde es total spannend, wenn wir mehr darüber erfahren können, was wir über das Leben lernen können. Ayurveda, ein neues Trendthema? Über mehrere Wege bin ich nun immer wieder mit Ayurveda in Berührung gekommen. Bis es mich so in den Bann gezogen hat, dass ich Anfang des Jahres einen Online-Kurs der beiden Schwestern aus Hamburg von Prana up your life mitgemacht habe.

*Hach, ich bin immer noch ganz angetan von den wundervollen Erfahrungen und das Gefühl von Lebensfreude und Energie erfüllt mich. Denn das und vieles mehr haben Jasmin und Josephine uns auf ihre herzliche Art und mit Fröhlichkeit vermittelt. Du willst noch mehr dazu lesen, da komme ich später auch nochmal darauf zu sprechen.

Von diesen Erfahrungen und auch von anderen Blogs & Podcasts habe ich mich nun für diesen Blogbeitrag inspirieren lassen. Um Dir mehr von diesem Wissen über das Leben und ein paar wertvolle Impulse mit an die Hand zu geben.

Also, ich merk ja schon, Du bist schon ganz neugierig, was ich nun für Dich heute hier zusammentrage. Lass uns jetzt etwas tiefer in diese aus Indien stammende Philosophie eintauchen…

Am Rande bemerkt, der Ayurveda Lifestyle ist immer mehr im Kommen, es kann als Grundlage zu einem positiven Lebensweg genutzt werden.

Ayurveda ist nicht nur ein uraltes Heil- und Lebenskonzept, es ist vielmehr eine Lebenseinstellung

Was verbirgt sich denn nun alles hinter dem Ayurveda?

Das wichtigste, was Du über Ayurveda wissen solltest: Alles darf, nichts Muss. Das ist sowohl auf das Essen als auch auf andere Bereiche bezogen, die die ayurvedische Philosophie mit einschliesst.

Ich finde das nach all den Ernährungsdogmen einfach unglaublich erleichternd. Dahinter steckt der Grundsatz, dass es verschiedene Dosha-Typen gibt, das sind 3 bioenergetische Grundprinzipien: Vata, Pitta und Kapha. Je nach dem, welcher Typ Mensch Du bist, hast Du alle Doshas in Dir.  Und ein oder zwei von denen in größerem Maße, so dass Du heraus finden kannst, was Dir gut tut. Je nach dem welcher Konstitutionstyp Du bist.

Wenn Du mehr zu den drei Doshas im Ayurveda wissen möchtest, dann schaue doch gern beim Artikel vom Happy Mind Magazine vorbei.

Ernährung und Lebensmittel spielen eine große Rolle in der ayurvedischen Medizin. Dabei sind sowohl das was als auch das wie entscheidende Faktoren.

Ayurvedisch kochen mit allen Geschmacksrichtungen.. eine wahre Freude für den Gaumen

Ayurvedisch kochen mit allen Geschmacksrichtungen.. eine wahre Freude für den Gaumen

Die ayurvedische Küche ist eine wahre Kunst was die Komposition von Gerichten angeht. Es werden sechs Geschmacksrichtungen mit in das Essen integriert, um so eine ausgeglichene Mahlzeit zu haben. Dazu später noch mehr.

Ayurveda ist eine ganzheitliche Gesundheitslehre mit dem Ziel: Körper, Geist & Seele zu harmonisieren und Balance im täglichen Leben zu schaffen.

Das klingt doch einfach wunderbar. Gerne möchte ich mit Dir meine Erfahrungen teilen und 9 Impulse geben, wie Du ein bisschen Ayurveda mit in Dein Leben holen kannst.

1. kein Muss – keine Dogmen – im Vordergrund steht der Aspekt: Was tut Dir eigentlich gut

Es geht einher mit: Wie kann ich die Achtsamkeit gegenüber mir selbst und anderen fördern.

Mir war garnicht bewusst, aber davon spreche ich ja im Wohlfühl-Blog und auf Einziggesund selber so gern: Lerne individuell für Dich erkennen, was Dir und Deiner Gesundheit gut tut. Lasse Dich gerne inspirieren und komme dann in die Umsetzung. Gerne lade ich Dich ein, Dir unsere Impuls-Emails zu holen, damit Du lernst, was Du ganz einfach für Deinen gesunden Darm umsetzen kannst.

2. Ayurvedische Morgenroutine mit Ölziehen und Zungenschaben

Vor ein paar Jahren hatte ich davon schon einmal gehört. Ich hatte es mal kurzzeitig ausprobiert und war dann jedoch wieder davon abgekommen. Jaja, das kennst Du vielleicht. Bis wir Routinen fest umsetzen braucht unser Gehirn einfach Zeit und das ein oder andere geht dann auch mal unter. So zumindest bei mir das Ölziehen. Das Zungenschaben setze ich nun schon seit längerem um. Es fühlte sich gut an und ich merke einen positiven Unterschied.

Seit dem Kurs der Prana Mädels habe ich es nun geschafft das Ölziehen ebenfalls als feste Routine einzuführen. Manchmal tut Unterstützung und Motivation von außen einfach gut. Für das Ölziehen kannst Du einen Teelöffel Öl in den Mund nehmen. Welches da geeignet ist, ist auch ein wenig Geschmackssache. Im Sommer nehme ich gern Kokosöl, das wirkt kühlend und im Winter ein geschmacklich neutrales Öl, wie Sonnenblumenöl. Ideal ist auf jeden Fall, wenn es hochwertige Bioqualität hat.

Danach kannst Du es im Mund hin und her bewegen und nach so ca. 10 Minuten wieder ausspucken. Diese einfache Methode unterstützt Deinen Körper zu entgiften. Spucke es der Umwelt zu Liebe am besten in ein Küchenpapier und entsorge es über den Abfall. Noch mehr erfährst Du im Artikel der lieben Janna von In Good Health: Warum Ölziehen Deine Zähne stärkt und Dein Zahnfleisch schützt.

Ölziehen am Morgen unterstützt die Entgiftung

Ölziehen am Morgen unterstützt die Entgiftung

3. Mit Zungenschaben zu einer guten Mundhygiene

Zungenschaben, ja das ist noch einfacher umzusetzen. Du brauchst nur einen Zungenschaber, den gibts im Drogeriemarkt und los geht’s. Du kannst es direkt nach dem Ölziehen machen, bevor Du Dir die Zähne putzt. Ein paar Mal hinten an der Zunge ansetzen und nach vorne ziehen. Und dann alles ausspucken.

Im Ayurveda wird die Zunge als Verlängerung des Magen-Darm-Traktes angesehen. So wird von einem Ayurveda-Arzt bei einer Konsultation die Zunge mit angeschaut. Darüber wird zudem diagnostiziert, wie es um den jeweiligen Gesundheitszustand steht und wo sich ein mögliches Ungleichgewicht befindet.

Morgens wenn wir aufstehen, haben wir doch oft so einen unangenehmen Geschmack im Mund. Der kommt dadurch zustande, dass sich nachts in der Mundschleimhaut Bakterien sammeln. Tagsüber wird mehr Speichel produziert wenn wir Trinken, Essen und Sprechen. Da ist der Mundraum einfach insgesamt aktiver.

Diesen Zungenbelag kannst Du morgens mit einem Zungenschaber entfernen. Um so über Nacht angefallene Rückstände und Bakterien zu entfernen. Wunderbare Nebeneffekte sind dass Du Mundgeruch vorbeugst, sich Dein Geschmackssinn verbessert und es einen positiven Effekt auf die Verdauung hat. Wo wir auch gleich beim nächsten Impuls sind…

4. Verdauung anregen mit heißem Wasser

Gleich am Morgen nach dem Ölziehen und Zungenschaben putze ich erstmal die Zähne. Danach ist es ideal, wenn Du ein großes Glas oder eine Tasse mit heißem Wasser trinkst. Ich mag es lieber aus einer Tasse, dass liegt wohl an der Andersartigkeit des Gefäßes 😉 Im Ayurveda wird dieses Wasser für den Morgen vorher gekocht und dann etwas abgekühlt getrunken.

Du kannst Dir das auch wie eine Dusche für Dein Inneres vorstellen. Der Verdauungstrakt kann sich dadurch von Stoffen, die er nicht mehr benötigt, befreien. Und diese vom heißen Wasser angeregt heraus schwemmen. Um es schlichtweg mal anders auszudrücken: Du musst groß aufs Klo. Zumindest nach ein paar Tagen ergibt sich dies fast automatisch, wenn Du das regelmäßig umsetzt.

Was sich, wie ich finde, einfach herrlich anfühlt. Gleich am Morgen so befreiend in den Tag zu starten. Und keine Sorge haben zu brauchen, das es auf dem Weg ins Büro zu unangenehmen Befindlichkeiten kommt, wie ein Drücken im Bauch… Noch dazu hast Du nun Platz geschaffen für die erste Mahlzeit des Tages.

Mit heissem Wasser am Morgen die Verdauung anregen

Mit heissem Wasser am Morgen die Verdauung anregen

5. Den Morgen mit einem warmem Frühstück beginnen

Im Ayurveda wird von einem Verdauungsfeuer, dem Agni gesprochen, was sich in Dir befindet. Mit einer warmen Mahlzeit am Morgen kannst Du dieses quasi anheizen. Und nicht wie mit einem Joghurt mit Obst gleich erlischen. Da dieses kühlend wirkt.

Mit einer warmen Mahlzeit am Morgen kommt Dein Magen-Darm Trakt in die Gänge und kann die neu aufgenommene Nahrung gleich richtig verarbeiten. Was Dir für den ganzen Tag nachhaltig mehr Kraft und Energie gibt. Ideen dazu findest Du im Einziggesund Magazin – Rezepte.

Starte den Tag mit einem warmen Hirse-Porridge zum Frühstück

Starte den Tag mit einem warmen Hirse-Porridge zum Frühstück

6. Hauptmahlzeit am Mittag

Die wichtigste Mahlzeit des Tages sollte die am Mittag sein. Da ist unser Verdauungsfeuer am stärksten. Es hat also am Meisten Kraft die aufgenommene Nahrung zu verdauen.

Denn wenn wir erst abends später viel essen, kann unser Körper weniger gut verdauen. Es kann schneller dazu führen, dass sich Nahrungsreste bilden, die nicht weiter verstoffwechselt werden. Das kann zu Ama führen…

Es belastet unseren Körper wie das Plastik im Ozean, das ist wie Müll. Weil es nicht abbaubar ist, blockiert es natürliche Prozesse im Körper und es bildet sich Ama. Ama ist unverdaute oder nur teilweise verdaute Nahrung. Es ist von seinen Eigenschaften her klebrig, trüb, kalt, verstopfend. Es blockiert die Körperkanäle und überzieht die Zellen mit seinem klebrigen Schleim. Was Du in Bezug auf Deine Verdauung vielleicht auch schon mal festgestellt hast.

Finde einen Weg für Dich, mittags so frisch wie möglich, gute unbelastete Nahrung zu Dir zu nehmen, die Dir Energie gibt. Wie ich das für mich umsetze, kannst Du hier nochmal nachlesen: Einfaches gesundes Essen…

Unser Verdauungsfeuer ist mittags am Stärksten und ideal für die Hauptmahlzeit

Unser Verdauungsfeuer ist mittags am Stärksten und ideal für die Hauptmahlzeit

7. Kräuter & Gewürze machen viele Gerichte bekömmlicher und schmackhafter

Aus ayurvedischer Sicht sind Gewürze Nahrungsmittel mit besonderen Eigenschaften und fördern die Verwertbarkeit und Bekömmlichkeit unserer Nahrung.

Kardamom, Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel, Anis, Fenchel um nur ein paar zu nennen unterstützen ganz nebenbei die Verdauung. Es sind Heilpflanzen, die wir uns täglich in kleinen Dosen zuführen und mit denen wir das Gleichgewicht der Tri Doshas regulieren können.

Kardamom fördert die Verdauung und reduziert alle drei Doshas. Kurkuma hat eine anti-entzündliche Komponente und ist ideal um ihn bei Entzündungen des Darms einzusetzen. Ingwer wirkt aktivierend und regt den Appetit an, es wirkt Pitta-anregend.

Die liebe Daniela von Ayurfood hat einen Artikel erstellt über: Typische Gewürze im Ayurveda

Im Ayurveda gibt es verschiedene Geschmacksrichtungen, die sich direkt auf Dein Wohlbefinden und das Zusammenspiel von Körper und Seele auswirken. Süß, Sauer, Scharf, Salzig, Bitter und Herb. In der ayurvedischen Küche wird stetig versucht alle sechs Geschmacksrichtungen in jedem Gericht zu integrieren, um so eine ausgeglichene Mahlzeit zu schaffen.

Kräuter & Gewürze im Ayurveda fördern die Verwertbarkeit der Nahrung

Kräuter & Gewürze im Ayurveda fördern die Verwertbarkeit der Nahrung

8. Trinken nicht zu den Mahlzeiten

Es ist ein Konzept aus dem Ayurveda, was ich seit längerer Zeit befolge und mir geht es ausgezeichnet damit.

Es ist eines der ayurvedischen Prinzipien, dass der Körper Nahrung und Getränke getrennt voneinander aufnimmt. Während dem Essen, etwas davor und bis zu einer Stunde nach dem Essen wird geraten, maximal ein paar Schlücke zu trinken. Denn das Trinken zu den Mahlzeiten führt dazu, dass die Nahrung weniger gut verdaut wird. Warum das so ist:

Der Magen sendet das Signal Hunger ans Gehirn, wenn die Magensäfte in richtiger Konzentration vorliegen. Der Magen sagt: Ich habe Hunger, Du kannst jetzt Nahrung liefern. Wenn wir dann die Magensäfte mit Flüssigkeit verdünnisieren, führt das dazu, dass diese dann weniger effektiv arbeiten können.

Es geht also Verdauungskraft weg, es ist schwerer zu verdauen. So können unverdaute Nahrungspartikel entstehen, die dann den Magen-Darm-Trakt überfordern. Denn die Nahrung brauchen wir als bioverfügbare Bausteine, die für den Aufbau von Zellen benötigt werden und damit wir Energie davon bekommen.

9. Die Ayurvedische Lehre steht dafür, einen Lebensstil zu führen, der unsere Gesundheit und unsere Lebensenergie auf einem Maximum hält.

Hmm...lecker ayurvedisch essen schmeckt so wunderbar

Hmm…lecker ayurvedisch essen schmeckt so wunderbar

Fazit:

Ayurveda beschreibt die Naturprinzipien die in der Natur und in uns walten. Wir können die Naturprinzipien verstehen lernen indem wir natürlich leben. Im Einklang mit Natur, so wie es für Körper und Geist vorgesehen ist.

Wenn Du nun noch neugieriger bist, was Du von Ayurveda alles für Dein Leben lernen kannst, empfehle ich Dir den Podcast von Prana up your Life.

Nimm Dir ein oder zwei der Impulse heraus und probiere sie mal für Dich aus. Du möchtest zudem noch mehr Impulse erhalten, was Du für Deinen Darm Gesundes tun kannst, dann trage Dich doch jetzt hier für die Darm-Impuls-Emails ein.

Vielleicht interessiert Dich auch:

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.